Beim kürzlich vom Museumsbund Österreich veranstalteten #digiRoundtable hatten wir die Gelegenheit, den aktuellen Entwicklungsstand von GreenGLAM vorzustellen. Wir bedanken uns herzlich beim Museumsbund Österreich für die Einladung und dafür, dass er eine inspirierende Plattform bereitgestellt hat, um unsere Vision zu teilen und aktiv mit der GLAM-Community in Austausch zu treten.

Die Präsentation, gehalten von Sylvia Petrovic-Majer (OpenGLAM.at) und unterstützt von Lyndon Nixon (Modul Technology), konzentrierte sich darauf, die Projektvision und -ziele zu erläutern. Dabei wurde aufgezeigt, wie kulturelle Institutionen ihren Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) sichtbar und greifbar machen können. Da sich GreenGLAM derzeit auf halbem Weg der Entwicklung befindet, bot die Veranstaltung eine wichtige Gelegenheit, Feedback zu sammeln und Einblicke von Stakeholdern zu gewinnen, um unsere Methodik noch besser an die Bedürfnisse und Ambitionen kultureller Institutionen auszurichten.

GreenGLAM entwickelt interaktive, KI-generierte virtuelle Datenskulpturen, die mithilfe von Augmented Reality (AR) einen immersiven Zugang zu Nachhaltigkeitsdaten ermöglichen. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und neue Räume für den Dialog zwischen GLAM-Institutionen und der Öffentlichkeit zu eröffnen.

In der Diskussion beim Roundtable wurde auch thematisiert, wie SDGs mit Sammlungsobjekten verknüpft werden könnten – etwa durch fragengesteuerte Interaktion, die zu neuen Formen der Interpretation und des Dialogs anregt.

Erkundung über den CONNECTA-Automaten

Die erste praktische Umsetzung dieses Ansatzes erfolgt im Rahmen des CONNECTA-Projekts. CONNECTA ist ein interaktiver Outdoor-Automat, der als Instrument zur Publikumsentwicklung dient. Er lädt Passant:innen ein, sich mit Museumsinhalten auseinanderzusetzen, und motiviert dazu, die physische Ausstellung zu besuchen. Im Kontext von GreenGLAM dient CONNECTA zudem als Medium zur Sensibilisierung für die SDGs und zur Erprobung partizipativer Ansätze, Nachhaltigkeitsthemen durch aktive Beteiligung mit kulturellem Erbe zu verbinden.

Die Rückmeldungen während der Veranstaltung unterstrichen deutlich die Bedeutung von Co-Kreation und iterativer Entwicklung bei der Integration von Nachhaltigkeit in digitale Transformationsprozesse. Wir sind dankbar für das konstruktive Feedback und freuen uns darauf, den Dialog und die gemeinsame Weiterentwicklung fortzusetzen.

Wir begrüßen weiteren Austausch und sind offen für Beiträge, die dazu beitragen, GreenGLAM gemeinsam mit der Kultur Community weiter zu gestalten.